BewegtBild

Film und Video sind als Analysen auf Standbilder bezogen, um eine vertiefte Beziehung zum Bildmaterial aufzubauen. Im Bereich Forschung ist ein Video Projekt beschrieben.

Die Filmsequenz führt durch drei wiederholte gleiche Bildfolgen zur Möglichkeit einer genaueren Beobachtung. Meine Arbeit mit dem Video versucht durch eine Verlangsamung der Bilder, in Annäherung an das Standbild, eine bewusstere Wahrnehmung der performativen Bewegung zu erreichen. Die Handlung sollte durch die Sichtbarmachung der Bewegungsspuren als Konfiguration des Umraumes in Erscheinung treten. Es handelt sich um Verfahren der Dekonstruktion. Die Sichbarmachung der Kompositionsstrukturen sind nicht erst von der visuellen Datenanalyse der qualitativen Sozialforschung verwendet worden. Bildende Kunst verwendet solche analytischen Methoden seit der Bauhaustradition, heute können diese Bilduntersuchungen auch auf bewegte Bilder angewendet werden.